Grand Challenge · Lebensspannen-Wohlbefinden

Lebenslanges Wohlbefinden und kognitive Resilienz

Der Reichtum einer Nation beginnt mit dem Wohlbefinden ihrer Menschen und dem Engagement, lebenslange Gesundheit für menschliches Aufblühen und gesellschaftlichen Wohlstand zu fördern.

Die Prämisse

Von exzellenter Behandlung zu Gesundheit für alle

Die Schweiz hat die Möglichkeit, ihr Gesundheitssystem weiterzuentwickeln, indem sie ihre starke Grundlage in qualitativ hochwertiger Behandlung mit einem stärkeren Fokus auf Prävention ergänzt und die Leistung vorgelagert auf frühzeitige Intervention und verbessertes Risikomanagement ausrichtet. Eine Neuausrichtung der Prioritäten auf prävention­sorientierte Versorgung kann die Systemresilienz erhöhen, das Wohlbefinden der Bevölkerung verbessern und die langfristige Nachhaltigkeit stärken.

Der Imperativ

Strukturelle Belastungen im Schweizer Gesundheitssystem



Steigende Gesundheitsausgaben

Steigende Gesundheitsausgaben

Die Schweizer Gesundheitsausgaben (rund 12 % des BIP) bleiben behandlungsorientiert; nur 2–3 % fliessen in die Prävention. Alterung, NCD und neue Therapien treiben das Prämienwachstum auf rund 4 % pro Jahr.

Kluft zwischen Lebensspanne und Gesundheitsspanne

Kluft zwischen Lebensspanne und Gesundheitsspanne

Die Schweiz hat eine der höchsten Lebenserwartungen weltweit, gehört zugleich aber zu den Ländern mit der grössten Kluft zwischen Lebensspanne und Gesundheitsspanne – global ist diese in zwei Jahrzehnten um rund 13 % gewachsen.

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Begrenzte Daten-Interoperabilität

Begrenzte Daten-Interoperabilität

Trotz hoher Ausgaben weist das Schweizer Gesundheitssystem eine geringe Digitalisierung und eine fragmentierte Daten-Interoperabilität auf. Das behindert die integrierte Versorgung, personalisierte Erkenntnisse und wirksame Präventionsstrategien.

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Arbeitsfelder

Lebensspannen-Wohlbefinden neu ausbalancieren

Ein strukturiertes Experimentierfeld, das Evidenz erzeugen, Daten verbinden und zeigen soll, dass eine prävention­sorientierte, personalisierte und prädiktive Systemneugestaltung sowohl tragfähig als auch finanzierbar ist.

Initiativen 2026

Die Bausteine eines neuen Gesundheitssystems gemeinsam gestalten

  • Ökosystem-Kartierung

    Als Voraussetzung für die Orchestrierung von Systemwandel führen wir zunächst fragmentierte Initiativen und Akteure zusammen, um ein gemeinsames Verständnis des Ökosystems aufzubauen und eine koordiniertere, wirkungsorientierte Zusammenarbeit zu ermöglichen.

  • Föderierte Datenkenntnisse

    Mit Partnern erkunden wir datenschutzwahrende, interoperable Wege, bestehende Gesundheits- und Bevölkerungsdaten zu verknüpfen, um systemübergreifend verantwortungsvollere und nützlichere Erkenntnisse für gezieltere Interventionen zu gewinnen.

  • Digitale Zwillinge

    Wir wollen verfügbare Daten in gemeinsames Lernen und Vorausschau übersetzen, um Gesundheitsverläufe und ihre Folgen für Prävention, Chancengerechtigkeit und Wohlbefinden besser zu verstehen.

  • Demonstratoren

    Wir wollen Demonstratoren mitentwickeln, die zentrale Akteure, Daten, den Digital- und Tech-Stack, Anreize und Versorgungsmodelle zusammenführen, um integrierte Ansätze für Früherkennung und Wohlbefinden zu erproben.

  • Investierbare Pfade

    Wir erkunden Ko-Investitionsansätze mit privaten Kapitalgebern, Versicherern, Arbeitgebenden und öffentlichen Akteuren – einschliesslich gemeinsamer Ausgangswerte, Mechanismen zur Risikoteilung und Evaluationsrahmen für präventionsorientierte Investitionen.

  • Politikreformen

    Wir unterstützen den Dialog über ermöglichende Rahmenbedingungen wie Bildung, Personalentwicklung und Präventionsfinanzierung, damit neue Modelle skalierbarer werden und breite Anwendung finden.

In stärkere Generationen investieren

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